Grundlagen
Kaufberatung
Vier Entscheidungen bestimmen den Großteil des Ergebnisses. Alles andere ist Feinabstimmung.
Sensorgröße
Der Sensor bestimmt, wie viel Licht ein Bild aufnehmen kann und wie stark sich der Hintergrund auflöst. Vollformat sammelt mehr Licht als APS-C, kostet aber deutlich mehr — und zwar zweimal, weil auch die passenden Objektive größer und teurer ausfallen. Für die meisten Einsatzzwecke ist APS-C die wirtschaftlichere Wahl.
Brennweite
Die Brennweite legt den Bildwinkel fest. Weitwinkel (etwa 16 mm an APS-C) nimmt viel Raum auf und eignet sich für Innenaufnahmen und Architektur. Der Normalbereich um 35 mm kommt dem menschlichen Sehfeld nahe. Ab etwa 50 mm an APS-C beginnt der Porträtbereich, in dem Gesichter natürlich proportioniert wirken.
Lichtstärke
Eine kleine Blendenzahl wie F1.8 bedeutet eine große Öffnung: mehr Licht auf dem Sensor und eine flachere Schärfeebene. Das ist der sichtbarste Unterschied zwischen einem Kit-Zoom und einer Festbrennweite. Zooms mit durchgehender Lichtstärke halten diesen Wert über den gesamten Brennweitenbereich — und sind deshalb teurer und schwerer.
Gewicht
Die beste Ausrüstung ist die, die mitgenommen wird. Das gilt für Kameras und bei Drohnen sogar rechtlich: Unter 250 Gramm gelten in der EU geringere Auflagen. Wer zwischen zwei Geräten schwankt, sollte das Gesamtgewicht mit Objektiv und Akku vergleichen, nicht nur das Gehäuse.
Was wir nicht tun
Es findet keine Messung unter Laborbedingungen statt. Deshalb behaupten wir auch nirgends, ein Gerät überprüft zu haben — eine solche Aussage ohne die zugehörige Untersuchung wäre irreführend. Was hier steht, ist eine Einordnung anhand von Bauart, Herstellerangaben und Einsatzzweck. Technische Daten stammen vom Hersteller über die Amazon-Schnittstelle.
Häufige Fragen
Braucht es für den Einstieg eine Vollformatkamera?
In aller Regel nicht. APS-C-Sensoren liefern für Web, Druck bis A3 und Video mehr als genug Reserve. Der Aufpreis für Vollformat wirkt sich vor allem bei wenig Licht und bei starker Freistellung aus. Wer diese beiden Punkte nicht braucht, investiert das Geld sinnvoller in ein besseres Objektiv.
Kit-Zoom oder Festbrennweite?
Das Kit-Zoom deckt viele Situationen ab und ist der bequemere Start. Eine lichtstarke Festbrennweite verandert das Bild dagegen sichtbar: Sie trennt das Motiv vom Hintergrund und arbeitet in Innenräumen ohne Blitz. Viele beginnen mit dem Kit und ergänzen später eine 35- oder 50-mm-Festbrennweite.
Was bedeutet die 250-g-Grenze bei Drohnen?
Drohnen unter 250 Gramm fallen in der EU in die Klasse C0 und unterliegen geringeren Auflagen als schwerere Geräte. Eine Registrierung als Betreiber und eine Haftpflichtversicherung können dennoch nötig sein, und Flugverbotszonen gelten unabhängig vom Gewicht. Maßgeblich ist immer die aktuelle Fassung der EU-Drohnenverordnung.
Woher stammen die Preise auf dieser Seite?
Die Preise werden über die Amazon-Schnittstelle abgerufen und mit dem Datum des Abrufs angezeigt. Liegt kein aktuelles Datum vor, zeigen wir bewusst keine Zahl, sondern verweisen auf den Tagespreis. Maßgeblich ist immer der Preis, der bei Amazon zum Kaufzeitpunkt steht.